Altemöller´sche Buchhandlungen
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Lebensbilder

Angelika Schrobsdorff

Du bist nicht so wie andre Mütter
Wenn Sie dieses Buch nach Seite 10 noch aus der Hand legen können, geben wir Ihnen gern Ihr Geld zurück! Die Lebenserinnerungen der Schrobsdorff gehören zweifellos zu den spannendsten Zeitzeugenberichten des vergangenen Jahrhunderts.  Hätte sich ein Schriftsteller all das ausgedacht, würde man ihm zweifellos als unglaubwürdig abtun. Aber dieses Buch, das zu den 100 wichtigsten dieser Buchhandlung gehört, beweist, dass manchmal die Wahrheit unwahrscheinlicher ist als alle Fiktion. Unbedingt, unbedingt, unbedingt lesen.

Jeanette Walls

Schloss aus Glas
Unser Buchtipp No1 – vielleicht ist dieses fabelhafte Buch deswegen ein solches Leseerlebnis, weil einem recht bald deutlich wird, dass alles an dieser Geschichte wahr ist. Jeannette Walls erzählt ihre eigene Kindheitsgeschichte: von ihren Eltern,  die von allen guten Geistern verlassen scheinen. Mit dem Versprechen auf ein „Schloss aus Glas“ muten sie ihnen Heimat- und meist auch Obdachlosigkeit zu. Und doch – allen Widerständen zum Trotz (oder gerade deswegen) wird Jeannette Journalistin. Was für ein erstaunliches Buch! Wir garantieren Ihnen – dieses Buch wird Sie ca. 24 Stunden (je nach dem, wie schnell Sie lesen) nicht mehr loslassen. Verschenken Sie es an all Ihre Freundinnen, Schwestern, Mütter, Tanten & warum nicht auch an Brüder, Ehemänner etc. Es lässt niemanden, niemanden kalt und führt  allein deswegen zu angeregten Diskussionen, weil darin jeder Aspekte seiner eigenen Biographie (wieder-) entdeckt.

Jeanette Walls

Ein ungezähmtes Leben
Nach dem großen Erfolg ihres „Schloss´ aus Glas“ berichtet Jeanette Walls von ihrer sehr beherzten Großmutter mütterlicherseits, die so ganz & gar anders war als ihre eigene Mutter. Auch mit diesem Buch ist der Journalistin Walls, ( die wirklich ihr Handwerk beherrscht) ein Meisterwerk gelungen. Man kann das Buch auch unabhängig von Teil 1 ihrer Lebenserinnerungen lesen, doch die Geschichte dieser patenten Frau, die über Hunderte von Kilometern zu ihrer ersten Arbeitsstelle ritt,  wird ihre Leser stärker beeindrucken, wenn man das geradezu unglaubliche „Schloss aus Glas“ zuvor gelesen hat. Beide Bücher gehören zu unseren wichtigsten Buchtipps. 

Lidewij van Wilgen

Träume ernten

Für alle, die schon einmal darüber nachgedacht haben, ob Aussteigen nicht doch eine gute Maßnahme wäre – hier ist der Beweis, dass alles gelingen muss, was man mit Leidenschaft anfasst. Das Weingut der Holländerin Lidewij van Wilgen gehört heute zu den führenden Gütern in Südfrankreich – in diesem Buch berichtet die sympathische Lidewij darüber, wie sie das – in nur 10 Jahren – alles geschafft hat, sogar weitgehend im Alleingang. Unbedingt, unbedingt, unbedingt lesen!  Ebenso faszinierendes wie inspirierendes Buch. ( Tipp:Überlesen Sie die paar  paar stilistischen Ausrutscher im ersten Kapitel einfach, danach bleibt es in jeder Hinsicht tadellos.)

Adele Crockett Robertson

Der Apfelgarten
Ein wunderbares Buch um eine ebenso mutige wie tüchtige Frau, die mitten n der amerikanischen Weltwirtschaftskrise mutterseelenallein eine Obstfarm betreibt. Das Buch gilt inzwischen fast schon als Klassiker.

Renate Feyl

Die profanen Stunden des Glücks
Renate Feyl schreibt die derzeit sicher anspruchsvollsten historischen Romane & Romanbiographien. Sie trifft auch sprachlich genau den richtigen Ton, passt sich dem Zeitstil ganz unauffällig an – was überaus schwer ist   und versierte  Leser sehr nervt, wenn es misslingt. Renate Feyls Bücher, in denen sie stets über bemerkenswerte Frauengestalten der Geschichte berichtet, sind auch historisch aufs genaueste recherchiert. Da stimmt jedes Detail... Sehr, sehr lesenswert. Mein persönliches Lieblingsbuch der Feyl sind die „Profanen Stunden des Glücks“, das die sehr bemerkenswerte Geschichte der Sopie von la Roche erzählt: sie schrieb Mitte des achtzehnten Jahrhunderts einen der ersten Bestseller der deutschen Buchhandels, einen Briefroman, der sich auch heute noch zu lesen lohnt. Es gibt ihn in einer Reclam-Ausgabe, die man sich vielleicht gleich dazu bestellen könnte....

Sophie von LaRoche

Geschichte des Fräuleins von Sternheim

Renate Feyl

Lichter setzen über grellem Grund

Renate Feyl

Das Sanfte Joch der Vortrefflichkeit

Tracy Chevalier

Zwei bemerkenswerte Frauen
Geschichtsinteressierten Lesern sei dieses überaus kenntnisreiche Buch empfohlen, in dem es um jene 2 Damen geht, die Anfang des 19. Jahrhunderts gegen jede Menge Konventionen verstoßen: sie gruben  all die versteinerten Saurier aus dem englischen Kalkstein, die heute im Museum zu bewundern sind. Sie schrieben Geschichte, denn ohne die beiden wäre auch Darwin wenig später nicht auf seine bahnbrechenden Theorien gekommen. Sehr feiner Schreibstil, der an Jane Austen erinnert, nicht aber, wie der Klappentext leider (!!!) suggeriert an Rosamunde Pilcher. (Wer das geschrieben hat, hatte weder von der einen noch von der anderen Ahnung. P.S. Keine Ahnung hatte auch der Graphiker, der leider 2 Gründerzeit Damen abbildete statt zweier, in Biedermeiergewänder gekleideten Damen. )

Stephanie Cowell

Die Frau im grünen Kleid
Kein Aufreger – sondern ein grundsolides, sehr kultiviertes Buch über das Leben Claude Monets & die Geschichte des Impressionismus. Sehr angenehm zu lesen, (fast) völlig sexfrei und historisch bestens recherchiert. Gute Unterhaltung – ich hätte mir nur noch ein paar Bilder dazu gewünscht. 

Maria Barbal

Wie ein Stein im Geröll
Kein ganz leichtes Buch: Maria Barbal erzählt die Geschichte armer Bauern in den Pyrenäen, die zwischen die Mühlsteine der Politik geraten. Ein großartiges Buch, das in Katalanien Kultstatus hat. Sehr, sehr lesenswert, aber wie gesagt, kein Happyend-Titel.

Unsere Kinoabende jetzt in der Bürstergasse 18

 

 

 

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