Altemöller´sche Buchhandlungen
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Denken...

Michel Eyquem de Montaigne

Die Essais
Zu den Berühmtheiten , die hier in Lindau waren, gehrt auch Michel Eyquem de Montaigne (1533 – 1592) – Grund genug (wieder) mal von einem überragenden Freidenker ein paar Zeilen zu lesen, die ihm als einen der ersten Humanisten der Philosophiegeschichte ausweisen. Montaigne war Skeptiker, der entscheidend zu Renaissance antiken Denkens beitrug. Lassen Sie sich verzaubern von 500 Jahre alten Ideen, die kaum etwas von ihrer Frische verloren haben. Im Grunde denken kluge Leute heute über die dieselben existentiellen Fragen nach wie Montaigne seinerzeit, als das (vermeintlich) finstere Mittelalter seit gerade mal fünfzig Jahren überwunden war.

Philipp Hübel

Folge dem weißen Kaninchen ... in die Welt der Philosophie.

Philipp Hübels Einführung ins philosophische Denken ist – bei aller Lesbarkeit – anspruchsvoller als die vielen Spätberufenen, die Hübel als „Rotwein-philosophen“ charakterisiert (womit er die charmanten Plauderer meint, die  zu so gut wie jedem Lebensbereich auch schon mal Unterreflektiertes zum Besten geben) Hier zeigt er, wie Denken „wirklich geht“.Sehr empfehlenswerte Lektüre, wenn er auch (als Dawkin Anhänger) bekennender Atheist ist. Als Kontrastprogramm dazu sei Manfred Lütz´ „Bluff“ empfohlen.  ( Lütz ist Christ.)

Manfred Lütz

Bluff

Älter und weiser werden

Sarah Bakewell

Wie soll ich leben?
Wenn es ein Buch gibt,  das wir Ihnen besonders ans Herz legen möchten (denn da gehört es hin), dann ist es  dieses hier. Sarah Bakewell erzählt auf äußerst kenntnisreiche Weise aus dem Leben eines erstaunlichen Renaissance-Menschen & bringt uns die Philosophie seiner berühmten „Essais“ nahe, in denen er uns als einer der klügsten Köpfe seiner Zeit entgegen tritt. Verblüffend ist, wie wenig sich eigentlich geändert hat seither: Montaigne hat auch für uns Heutigen noch Vorbildcharakter.

 

Velma Wallis

Zwei alte Frauen
Fast schon ein Klassiker zum Thema Weisheit: Zwei alte Frauen retten ihr  Dorf,  als sie eigentlich schon aufgegeben wurden. Die Geschichte beruht auf wahren Ereignissen, die sich einst im alaskischen Winter zutrug, wann, ist nicht genau bekannt. Mitte der Neunziger Jahre schrieb sie eine Nachfahrin der beiden auf einem geliehenen Laptop auf – und sie fand nach langer, mühevoller Suche endlich einen winzigen Verlag. Das Buch ist seither Weltbestseller. Erstaunlich ist der charakterliche Wandel der beiden tüchtigen Protagonistinnen: sie sind zunächst beide sehr hinfällig, finden dann aber auch körperlich und seelisch zu einer Form zurück, die ja doch eigentlich die ganze Zeit dagewesen sein muss. Daraus lässt sich auch so einiges über die Kunst des Älterwerdens ableiten: wer geforderdert ist, bleibt länger jung...

Arno Geiger

Der alte König in seinem Exil
Arno Geigers feinsinnige Beobachtungen seines freundlichen Vaters waren lange Zeit  (sehr zu Recht) Bestseller. „Der alte König“ ist dement -  aber er wird von seiner Familie geliebt und ist der Krankheit vielleicht eben deswegen nicht so hilflos ausgeliefert. Ein Buch, das Mut macht. 

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