Die neuen Altemöller´schen Buchhandlungen auf der Lindauer Insel stellen sich vor

Liebe Gäste, Die einstmals so schöne Buchhandlung in der Cramergasse 10 gibt es zwar nicht mehr, dafür haben wir im Frühjahr 2018 gleich

vier neue größere und kleinere Buchparadiese auf der Insel

geschaffen, in denen man genuss- und mußevoll stöbern und dabei vielleicht die Dinge entdecken kann, die man eigentlich gar nicht gesucht hat - jedenfalls nicht bewusst. Schöne Läden sprechen nämlich die Seele an und nicht nur den Kopf, was einer der Gründe dafür sein dürfte, dass sich analoges Einkaufen allem digitalem zum Trotz weiterhin großer Beliebtheit erfreut.

 

Vier wirklich ansehnliche neue Buchhandlungen gibt es also zu entdecken - tatsächlich sind wir sogar noch ein wenig gewachsen (vor allem über uns hinaus).

Und inzwischen erweist sich sogar, dass das, was zunächst ein Nachteil zu sein schien, sogar gut war: wir konnten neue Themenschwerpunkte schaffen. Vor allem der Klassik, die traditionell bei uns gepflegt wird, kommt das zugute. Sie ist jetzt zu ebener Erde zu finden, statt wie einst im ersten Stock am Ende einer langen, etwas verunsichernden Glastreppe.

 

Stattdessen gibt es jetzt

vier spezialisierte Themenbuchhandlungen, die alle dicht beieinander liegen - in der Bindergasse und vor allem in der Bürstergasse, alles also ganz zentral gelegen.

 

Hunderte von Neuerscheinungen, kommentierte Bestsellerlisten und andere funkelnagelneue Überraschungen warten auf Sie - so ist in jedem unserer Läden ein Panoramaplan der Insel kostenlos wohlgemerkt zu haben, auf Wunsch sogar signiert.

 

Was auch geblieben ist, ist unser heißer Draht - die Telefonnummer für Ihre Buchbestellungen nämlich, die stets am nächsten Tag im Laden Ihrer Wahl (und auch in unserem Buchcafé bis Mitternacht) abgeholt werden können - oder über unseren Shop direkt nach Hause bestellt.

 

Die kleine Buchhandlung No.1: Abteilung Bullerbü -

Unsere schöne neue Kinder- und Familienbuchhandlung, die nicht nur etwa zweieinhalbtausend Kinder- und Jugendbücher vorrätig hält, sondern auch alles Wichtige zum Thema Erziehung und Familie, Natur und Garten, Küche und Gesundheit und vor allem Kreativität: Stricken, Häkeln, Nähen sind in gewohnter Ausführlichkeit hier - diesmal zu ebener Erde und nicht mehr im Untergeschoss - zu finden. Darüber hinaus finden Sie hier - wie jedem unserer neuen Läden eine unserer berühmten “Kommoden”, unsere Auswahl mit ( zum großen Teil kommentierten ) Lieblingsromanen, aktuellen Neuerscheinungen und vielem mehr.

Die kleine Buchhandlung No2:  Die Adresse in Lindau für Weltenbummler, Entdecker, Überflieger, Querdenker und andere helle Köpfe jeden Alters.

In der Bürstergasse 8 - gleich gegenüber der “Spielecke”, ganz zentral also gelegen, finden Sie unsere ganz neue Buchhandlung, die uns zufällig, zu Christi Himmelfahrt 2018, angeboten wurde und die zurzeit unser jüngstes Projekt ist:

Die kleine Buchhandlung No.3:          Goethe & Co.

Wenn man die Bürstergasse Richtung Grub hinabgeht, findet man keine 40 Meter neben der “ Kleinen Buchhandlung No.2” im “Club der Idealisten”

 

Die kleine Buchhandlung No4: Der Gutenberg-Laden

Gleich neben Goethe & Co (im “Club der Idealisten”)

befindet sich der Gutenberg-Laden.

Das Buchcafé Augustin

-müssen wir Ihnen wahrscheinlich nicht mehr vorstellen. Es ist inzwischen weithin bekannt und beliebt und es wird in vielen, eigentlich allen neuen Reiseführer empfohlen. Und das nicht nur, weil wir notorisch gute, schnickschnackfreie Kuchen backen und überdies kleine, aber feine Tagesgerichte bieten. Vor allem die Buchauswahl überzeugt, die unsere beiden Buchhändlerinnen Katja Scheck und Dunja Wein betreuen: wir führen hier u.a. ständig 500 aktuelle Titel zu den Themen Politik und Ökologie und Philosophie. Bücher also für Leute, die sich über diese in ebenso rasanten wie radikalen Wandel befindliche Welt ihre eigenen Gedanken machen. Und über das, was das für unsere Kinder bedeutet.

Seit dem Frühjahr steht auch ein exzellentes Klavier allen zur Verfügung, die uns mit spontanen Live-Konzerten zu erfreuen belieben. In diesem Jahr haben wir überdies einen der Nebenräume des Cafés ganz neu gestaltet - hier ist jetzt Platz für etwas größere Gruppen. Der Raum ist ideal für kleine Gesprächsrunden, hier treffen sich inzwischen an jedem Donnerstagabend helle Köpfe, die sich über philosophische/ ökologische Probleme den Kopf zerbrechen. Oder die sich in unserer Schreibwerkstatt inspirieren lassen (siehe Programm). An den Mittwochabenden formiert sich gerade ein Schachclub, an den Dienstagen legen wir ab 18 h gute alte Oldies auf, ein bisschen Nostalgie muss schon sein.

Café Augustin, Fischergasse 33,

Täglich, ohne Ruhetag also, von 10-24 h;

Telefon: 08382-899 839 0

Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass wir leider keine Tische reservieren können, in Einzelfällen mit Ausnahme des Nebenraums für kleine Veranstaltungen bzw. Geburtstagsfeiern.

 

 

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Danke!

dass Sie Ihre Bücher bei uns kaufen und nicht bei dem weithin bekannten,

nach einem piranha-haltigen südamerikanischen Fluss benannten

 

Allesverkäufer,

 

über den hier so einiges an Unschönem zu berichten wäre, doch das sparen wir uns an dieser Stelle. Vielleicht genügt es darauf hinzuweisen, dass der Tyrannosaurus Jeff nicht nur seine Leute schlecht behandelt und den ökologischen Fußabdruck einer Dampfwalze hat. Er macht jährlich Milliardengewinne, bezahlt selbst bekanntlich aber kaum Steuern und sorgt überdies dafür, dass Dutzende von Branchen, die welche zahlen, vom Markt verdrängt werden: das betrifft inzwischen, wie das Manager-Magazin im Dezember 2018 berichtet, auch den Arznei- und den (Bio!!) Lebensmittelmarkt, die Versicherungsbranche, die Werbe-, Steuerberatungs- und Kreditwirtschaft und die Paketdienste sehr bald auch: so ist die DHL unter großem Druck und verdient schon heute nichts mehr an ihren Großkunden, jedenfalls dann nicht, wenn sie ihre Leute fair bezahlt.

 

Fragt sich, ob wir einen Staat wollen, der das demnächst empfindlich verringerte Steueraufkommen auf die paar Übriggebliebenen abwälzt. Und der garantiert wieder mal die Bildungsausgaben kürzt, nachdem er schon so gut wie alle Kultur kurz und klein gespart hat.

Es geht, liebe Leser, um unsere Zukunft und um die der nächsten Generation. Gestalten Sie sie aktiv mit! Noch können wir alles ändern, wie Yuval Noah Harari, Richard David Precht, Harald Lesch, Thilo Bode, Sven Böttcher, Harald Welzer, Hannes Jaenicke, Sahra Wagenknecht und viele andere kluge Köpfe es sehen. Dazu bräuchten wir eigentlich nur ein paar Teile unseres Lebens zu

re-anologisieren, wie Precht es nennt. Wobei das Smartphone durchaus helfen kann: wenn wir es nämlich nur noch notfalls zum Online-Einkauf nutzen, dafür aber immer öfter, um uns wieder einmal zu ganz analogem Miteinander zu verabreden.

Dann wüssten wir a) dass wir nicht alleine sind und dass es b) für so gut wie jedes Problem Lösungen gibt. Mit etwas Glück nimmt uns dann auch die Politik wahr.

Wie das im einzelnen machbar wäre? Ganz einfach! Wir brauchen nicht mal gelbe Westen dazu, jedenfalls nicht gleich. Wir könnten ganz einfach damit anfangen, uns in all den Reservaten des Guten, die es noch gibt, zu treffen, in Gemeindezentren, Bibliotheken, Kneipen, Cafés, Clubs, Partykellern, Diskotheken und natürlich in gescheiten Buchhandlungen, in denen ohnehin bereits alle Ideen, mit denen sich der Globus instand setzen ließe, bereits vorhanden sind: es braucht nur ein paar kluge Köpfe, um sie dort aufzustöbern. (Und wenn es in Ihrem Ort keine Buchhandlung mehr gibt ? Gründen Sie einfach eine - am besten gleich als Buchcafé wie unser schönes, allseits beliebtes Café Augustin hier in Lindau - wir verraten auch gern, wie man ´s macht: darüber schreiben wir gerade ein neues Buch). Kurz: es reicht zunächst, wenn wir aufhören zu wollen, was wir wollen sollen. Das wäre schon mal die halbe Miete! Alles andere kriegten wir dann auch noch hin: statt der marktkonformen Demokratie, die unsere Politiker in vorauseilendem Gehorsam geschaffen haben, könnten wir wieder im Nu eine demokratiekonforme Marktwirtschaft machen. Die Franzosen zeigen´s uns immer wieder: so ein bisschen Revolution kann auch Spaß machen. Und uns auf tausend

funkelnagelneue Ideen bringen. In diesem Sinne: liberté, égalité, fraterité! Ihre

 

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